BURNOUT SYMPTOME – FAKTEN UND HINTERGRÜNDE


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Burnout spielt eine immer größere Rolle im betrieblichen Gesundheitswesen. Krank-schreibungen wegen Burnout-Syndromen nehmen seit Jahren zu und sind mit durchschnittlich 26 Fehltagen pro Jahr ein bedeutender Kostenfaktor. Insgesamt stieg die Zahl der betrieblichen Fehltage von 2004 bis 2012 um fast 1400%. Betroffen sind zum einen oft Menschen in helfenden Berufen (Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten) und zum anderen Personen aus der Führungs- und Managementebene.

Die Ursachen für Burnout sind vielfältig: Es gibt Personen, die aufgrund ihrer individuellen Motive und Werte oder ihrer psychischen Konstitution anfälliger sind. Besonders gefährdet sind High-Performer und Perfektionisten, die häufig von unrealistischen Leistungsstandards dysfunktionalen Glaubenssätzen („sei perfekt!“, „Du musst die Vorgaben um jeden Preis einhalten – ohne Rücksicht auf Deine Gesundheit!“) getrieben sind.

BURNOUT PRÄVENTION FÜR CEOs, MANAGER, MITARBEITER & TEAMS

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Gleichzeitig gibt es aber auch Unternehmenskulturen, die in hohem Maße Burnout-Entwicklungen fördern. Mittlerweile weiß man, dass Burnout-Syndrome vor allem auf betriebsbedingte Überlastung, einen wenig unterstützenden Führungsstil sowie mangelnde Entfaltungsmöglichkeiten zurückzuführen sind. Kommen die oben aufgeführten Faktoren zusammen, steigt das Risiko für ein Burnout-Syndrom überproportional an.

Burnout-Prävention muss nicht zwingend komplex und teuer sein – häufig reichen schon punktuelle Veränderungen um eine große Wirkung zu erzielen. Die Erträge in Form von gesunden, motivierten, loyalen und leistungsbereiten Mitarbeitern können die Kosten langfristig mehr als kompensieren und tragen darüber hinaus zu einem positiven Markenimage bei. Ausführliche Informationen zu möglichen Maßnahmen und Angeboten finden Sie hier. Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch!

ZAHLEN & FAKTEN RUND UM DAS THEMA BURNOUT

BERUFLICHE FEHLTAGE NACH DIAGNOSE

Psychische Störungen sind mit 14 % die zweithäufigste Ursache für krankheitsbedingte Ausfälle. Auf Platz 1 stehen Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems (26%) – die häufig auch psychosomatisch bedingt sind.

QUELLE: Die Welt, 09.07.2015.

VORZEITIGER RUHESTAND NACH DIAGNOSE

Psychische Erkrankungen sind mit 39% die häufigste Diagnosegruppe für vorzeitige Berentungen. Dabei sind Frauen (45%) deutlich stärker betroffen als Männer (33%).

 

QUELLE: SZ online, 30.12.2012.